Samstag, 24. September 2016
Alles nur Fußball
"Haha. Guter Witz. Der VfL kommuniziert wie jeder andere Verein auch ein Pyro-Verbot, weil der DFB ihn dazu zwingt, nicht weil das seine Überzeugung ist. Der VfL hat also wie jeder andere Verein in dieser Sache KEIN Hausrecht."

Die Vereine spielen unter den DFB und haben damit das Regelwerk akzeptiert. Aber es ist ungefähr so clever wie bei einen Bekannten in der Kneipe zu rauchen, obwohl er dir ausdrücklich sagt, mach es nicht, da bekomme ne fette Geldstrafe vom OA ... der freut sich bestimmt über dein Argument.

"Und nochwas zur Akzeptanz: die absolute Mehrheit der Fans, und damit sind Fans im Sinne der Wortherkunft gemeint, also jene, die im Fanblock Stimmung machen, Fahnen schwenken und ihr Team puschen, sind garantiert Pyro-Befürworter. Ja, das ist im Stadion die Minderheit. Aber eben diejenige Minderheit, die im Stadion für eine Atmosphäre sorgt, die den Event 'Fußball' für die anderen Stadionbesucher attraktiv macht."

Ach so, eine Besser-Fan-Diskussion. Fan ist Fan, ob er singt, tanzt oder Banner schwenkt oder nicht. Nimm mich mal als Beispiel, ich habe meine DK wahrscheinlich länger als einige junge Ultras überhaupt zum VfL gehen. Ich bin zu Auswärtsfahrten alleine sechs Stunden im PKW gefahren und danach wieder sechs Stunden zurück, um den VfL zu sehen (direkt von der Arbeit, weil es nicht früher ging). Ich habe aber noch nie in der Ost gestanden noch nie eine Fahne geschwenkt und besuche berufsbedingt auch keine Auswärtsspiele mehr. Ich singe auch nicht jeden "Fan-Gesang" mit, und wenn es auf den Spielfeld zu spannend wird, kannst du mich eh vergessen, weil ich völlig versteinert bin. Gibt es da jetzt ne Skala, wer den Verein mehr liebt? Und ganz wichtig, ich gehe zum VfL, weil der VfL spielt (ok ist auch ein Ritual meine Familie zu sehen), und nicht weil die Ultras so schön singen oder die Fahne schwenken ...
... ich glaube einige Fans nehmen sich zu wichtig bzw. finde ich es ziemlich "assig" anderen Fans weniger Rechte zuzugestehen, weil Sie nicht so viel Zeit in den Verein investieren können oder wollen bzw. nicht so toll mitsingen, hüpfen oder Fahnen schwenken.
Ich wünsche dir trotzdem ein schönes Spiel und nen schönes WE ... hoffentlich mit dem besseren Ende für den VfL.

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Mittwoch, 21. September 2016
Acht Spiele, 17 Punkte, Spitzenreiter
Die Gegner hatten beide sechs silberne Speichen im Rad und machten vor 8800 Zuschauern das Flutlicht an. Gesehen via MDR. Danke schön!

Forty for violet-white:
Wenn ich das hier alles heute lese, kann ich nur mit dem Kopf schütteln.
Aufmal ist ALLES wieder super und man steht quasi schon mit einem Bein in der zweiten Liga. Die Arbeit von allen Verantwortlichen ist hervorragend und Pisot ist ein großer Verlust, weil wir jetzt jemanden haben, der schon nach drei Ligaeinsätzen einen besseren Eindruck macht.
Einige sollten hier endlich verstehen, dass der VfL zwar trotz der finanziell überschaubaren Möglichkeiten den Anspruch hat, oben mitzuspielen, aber kein "Zweiligaverein" ist. Es ist auch keine Fahrstuhlmannschaft, denn die wenigen Jahren, die man in Liga zwei verbracht hat, waren in den letzten zehn Jahren von kurzer Dauer.
Die Art und Weise wie schnell der Verein und die Mannschaft hier hochgelobt, aber auch niedergemacht wird, passt in keinem Verhältnis.
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Eben: Schönes Trikot und zwischenzeitlich Platz 1 bei immer einer verbesserungsfähigen Zuschauerzahl und vereinsinterner Transparenz ist gute Dritte Liga. Macht Spaß, und gut. Höher hinaus geht nur der Querschläger als Kerze. Und sowas will man doch nicht sehen, oder.

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Sonntag, 18. September 2016
1940-1993ff.

Frank Zappa ist mit seinen Ansichten zum American Way Of Life bis zum heutigen Tag eine der umstrittensten Figuren in der Rockgeschichte. Der amerikanische Komponist, Gitarrist, Arrangeur, Producer und Regisseur schreibt in seiner Autobiographie ("The Real Frank Zappa Book"), seine Vorfahren seien sizilianisch, griechisch, arabisch und französisch. Er gilt in der Schule als Außenseiter und hat nur wenige Freunde. Neben Gitarre und Schlagzeug eignet er sich auch das Vibraphon-, Orgel- und Klavierspiel an, so dass er sich neben seiner ersten Band als Barpianist eine Einkommensquelle sichern kann. In Los Angeles dann beginnt es 1965 mit den Mothers. Ihre Musik zeichnet sich durch verwirrende Beats und Breaks, sowie Rhytmus- und Taktwechsel aus. Bei Auftritten werden aus etwaigen Hitwünschen des Club-Publikums meist entstellte Parodien. Mit dem Debut 'Freal out' und den zahlreichen sozialkritischen Aspekten und Parodien des sanften Rock'n'Roll der 50er Jahre, sowie Schreien und Gelächter, steigen die Mothers Of Invention in der Underground-Szene von Los Angeles zur Kultband auf.
Seit Mitte der 80er Jahre nimmt seine immer schon vulgäre und Sex-bezogene Sprache eine noch verschärftere Form an. Als Grund hierfür kann man den Versuch des sogenannten PMRC (Parents' Music Resource Center) sehen, das sich unter anderem für eine verstärkte Zensur in der Musik einsetzt. Dagegen protestiert Zappa nicht nur persönlich bei Ronald Reagan oder in Kongreß-Hearings, sondern eben auch mit seinen Texten. In diesen widmet er dem Thema Sexualität größten Raum, pornographische Elemente treten in den Vordergrund. Seine schmutzig-ordinären Texte zielen gegen sittlichen Sauberkeitswahn, er attackiert damit alle gesellschaftlichen Sexual-Tabus, wobei ebenfalls Gewalt eine Rolle spielt. Mit seinen großen Kenntnissen in Musikgeschichte und -tradition, sowie seinen Fähigkeiten, in vorhandenen Stilarten Nischen zu finden, produziert er mit dem Synklavier die Alben "Francesco Zappa" und "Jazz From Hell". Für letztere Solo-Platte erhält er 1987 den Grammy für das beste Rock-Instrumental-Album. Kurz vor seinem Tod erlebt er noch ein steigendes Interesse sowohl an seinen Rock- wie auch den Klassik-Werken. Für sein künstlerisches Schaffen, das bis zu diesem Zeitpunkt über 60 Studio- und Live-Alben, sowie einzelne Filme umfasst, wird Frank Zappa am 19. Februar 1992 mit dem Lifetime Achievement Award des Los Angeles Music Award geehrt. /laut.de/Frank-Zappa/

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